Federated Learning Performance Depends on Site Variation in Global HIV Data Consortia

Die Studie zeigt, dass Federated Learning in internationalen HIV-Konsortien datenschutzkonforme klinische Vorhersagemodelle ermöglicht, die sowohl die Leistung einzelner Standorte übertreffen als auch nahezu die Genauigkeit zentralisierter Modelle erreichen, wobei der Erfolg von der Standortgröße und der Heterogenität zwischen den Standorten abhängt.

Jackson, N. J., Yan, C., Caro-Vega, Y. + 8 more2026-03-27📄 health informatics

Development of a natural language processing application to extract and categorize mentions of violence from mental healthcare records text

Diese Studie stellt die Entwicklung und Evaluierung einer Natural-Language-Processing-Anwendung auf Basis eines BERT-Modells vor, die erfolgreich verschiedene Formen von Gewalt sowie deren Kontextmerkmale aus freien Texten in elektronischen psychiatrischen Krankenakten extrahiert und kategorisiert.

Li, L., Sondh, S., Sondh, H. K. + 2 more2026-03-26📄 health informatics

Virtual Pooling Enables Accurate, End-to-End Multi-Institutional Study Execution and Causal Inference Without Centralized Data Sharing

Die Studie zeigt, dass die Virtual-Pooling-Plattform präzise, end-to-end multizentrische klinische Studien und kausale Schlussfolgerungen ermöglicht, ohne dass Patientendaten zentralisiert werden müssen, indem sie einen einzigen Schnittstellenzugang für die gesamte Analyse von Rohdaten bis zu den Ergebnissen bietet und dabei exakt die gleichen statistischen Ergebnisse wie traditionelle Datenaggregation liefert.

Ahmad, I., Ayati, A., Liu, K. + 8 more2026-03-26📄 health informatics

AI-Derived ECG Age Gap as a Digital Biomarker for Cardiovascular Risk Stratification

Diese Studie zeigt, dass eine auf dem ECGFounder-Modell basierende künstliche Intelligenz die kardiale biologische Alterung aus EKG-Daten quantifizieren kann und dass eine positive Abweichung zwischen dem vorhergesagten und dem chronologischen Alter (AI-ECG Age Gap) als nicht-invasiver digitaler Biomarker für eine signifikant erhöhte kardiovaskuläre Risikostratifizierung dient.

Huang, S., Nie, G., Xie, D. + 5 more2026-03-26📄 health informatics

A statistical framework for evaluating the repeatability and reproducibility of large language models

Die Autoren stellen ein von regulatorischen Leitlinien inspiriertes statistisches Rahmenwerk vor, das die Wiederholbarkeit und Reproduzierbarkeit von Large Language Models anhand semantischer und interner Metriken quantifiziert und dabei zeigt, dass diese Stabilität stark von der Prompt-Strategie abhängt, jedoch nicht zwangsläufig mit der diagnostischen Genauigkeit korreliert.

Shyr, C., Ren, B., Hsu, C.-Y. + 9 more2026-03-25📄 health informatics

Human-supervised, large language model-based clinical decision support aligned to national newborn protocols in Kenya: a pragmatic, early-stage evaluation

Diese pragmatische, frühe Evaluierung zeigt, dass das menschlich überwachte, auf großen Sprachmodellen basierende klinische Entscheidungsunterstützungssystem AIFYA, das an die nationalen Neugeborenenprotokolle Kenias angepasst ist, in ressourcenarmen Einrichtungen erfolgreich implementiert werden kann und dabei eine hohe Nutzerakzeptanz sowie eine starke Übereinstimmung mit Expertenbewertungen und Richtlinien aufweist.

Kuria, T., Kamau, G., Makokha, F. + 5 more2026-03-25📄 health informatics

SleepJEPA: Learning the latent world of sleep with at-home sleep data to estimate disease risk

Das Paper stellt SleepJEPA vor, ein auf über 55.000 häuslichen Schlafstudien trainiertes fundamentales Modell, das mittels einer Joint Embedding Predictive Architecture latente Schlafrepräsentationen lernt, um das Risiko für kardiovaskuläre, metabolische und neurologische Erkrankungen über Zeiträume von 1 bis 15 Jahren präzise vorherzusagen.

Fox, B., Jiang, J., Hoang, D. T. + 7 more2026-03-24📄 health informatics

The Power of Open Health Data: Impact, Representation, and Knowledge Diffusion

Die Studie zeigt, dass offene Gesundheitsdaten unabhängig von der Höhe der Finanzierung eine konsistente zehnfache Zitationsverstärkung bewirken, jedoch erhebliche Unterschiede in der geografischen und geschlechtsspezifischen Zusammensetzung der Forschenden aufweisen, wobei ein persistenter Gender-Gap in leitenden Positionen besteht, der über reine Datenzugänglichkeit hinausgehende strukturelle Barrieren widerspiegelt.

Gorijavolu, R., Armengol de la Hoz, M. A., Bielick, C. + 16 more2026-03-24📄 health informatics

Unverified Vendor Claims and Preventable Harms: A Mixed-Methods Longitudinal Independent Audit of Health AI System Performance in Nigeria

Diese unabhängige Langzeitstudie in Nigeria zeigt, dass die von Anbietern gemeldeten Leistungswerte von Gesundheits-KI-Systemen die reale Wirksamkeit erheblich überschätzen, was zu vermeidbaren Patientenschäden und einer Verschärfung gesundheitlicher Ungleichheiten führt und eine obligatorische, unabhängige Nachverifizierung nach dem Vorbild der Pharmakovigilanz erfordert.

Uzochukwu, B. S. C., Cherima, Y. J., Enebeli, U. U. + 10 more2026-03-24📄 health informatics

NiaAge: a clinically interpretable measure of biological-age derived from long-term mortality-risk

Die Studie stellt NiaAge vor, ein neuartiges, klinisch interpretierbares Modell des biologischen Alters, das auf nichtlinearen Assoziationen von 59 Biomarkern mit dem Langzeitsterblichkeitsrisiko basiert und in der NHANES-Stichprobe eine überlegene Vorhersagekraft für Mortalität sowie körperliche und kognitive Gesundheit im Vergleich zum chronologischen Alter und bestehenden Altersmodellen aufweist.

Kember, J., Billington, E., Sanchez, M. C. + 1 more2026-03-23📄 health informatics

Social Determinants of Health and Chronic Disease Risk Prediction in the All of Us Research Program

Diese Studie nutzt Daten des „All of Us"-Forschungsprogramms, um zu zeigen, dass die Integration sozialer Determinanten der Gesundheit die Vorhersagegenauigkeit für chronische Krankheiten verbessert, wobei psychische Erkrankungen stärker durch erlebte Faktoren wie Stress und Diskriminierung beeinflusst werden, während kardiometabolische Erkrankungen vor allem von demografischen Merkmalen und strukturellen Nachbarschaftsfaktoren abhängen, was maßgeschneiderte statt einheitliche Screening-Protokolle nahelegt.

Kammer-Kerwick, M., Dave, Y., Parekh, V. + 2 more2026-03-23📄 health informatics

Multinational Validation of the Intensive Documentation Index for ICU Mortality Prediction: Temporal Resolution and ICU Mortality

Diese Studie validiert den Intensive Documentation Index (IDI) multinational und zeigt, dass die zeitliche Granularität von Dokumentationsstempeln in elektronischen Gesundheitsakten entscheidend für die Vorhersagegenauigkeit der ICU-Sterblichkeit ist, wobei der Index in der Schweizer HiRID-Datenbank mit einer AUROC von 0,9063 deutlich bessere Ergebnisse erzielte als in den US-Daten von MIMIC-IV.

Collier, A., Shalhout, S. Z.2026-03-23📄 health informatics

Impact of a Social Media Derived Digital Self Management Platform on Population Level Irritable Bowel Syndrome Emergency Utilization: A Controlled Interrupted Time Series Analysis Using South Korean National Health Insurance Data

Eine kontrollierte Unterbrechungszeitreihenanalyse mit südkoreanischen Krankenversicherungsdaten zeigt, dass eine digitale Selbstmanagement-Plattform für Reizdarmsyndrom, deren Inhalte auf Social-Media-Diskursen basierten, zu einer signifikanten und anhaltenden Verringerung der Notaufnahmebesuche und ungeplanten Krankenhauseinweisungen führte.

Park, J.-H., Lim, A.2026-03-23📄 health informatics

Does the sensitivity- and precision-maximizing RCT filter find all 'included' records retrieved by the sensitivity-maximizing filter on Ovid MEDLINE? An investigation using 14 Cochrane reviews

Die Studie zeigt, dass der SaPM-Filter auf Ovid MEDLINE die Screening-Belastung im Vergleich zum rein sensibilitätsmaximierenden Filter um 83 % reduziert, dabei nur minimal mehr relevante Studien übersieht und somit eine effizientere Alternative für systematische Reviews darstellt.

Fulbright, H. A., Marshall, D., Evans, C. + 1 more2026-03-23📄 health informatics